Ein überregionales und interdisziplinäres Konzept für die Patientenversorgung

Rheumaerkrankungen sind komplexe, oft schwere Krankheitsbilder, die nicht nur durch einen Befall der Gelenke, sondern auch der inneren Organe, des Nervensystems und der Haut gekennzeichnet sein können. Sie sind chronisch und verlaufen oft schubförmig, sofern sie nicht ausreichend therapiert werden. Um chronische Gelenk- und Organschäden zu vermeiden, ist eine zügige Diagnosestellung und Therapieeinleitung wichtig.

Das Rheumazentrum verfügt neben der internistischen und rheumatologischen Basisdiagnostik über ein eigenes Autoimmunlabor und eine Infusionsambulanz, in der alle zugelassenen intravenös zu verabreichenden Biologika (Abatacept, Belimumab, Infliximab, Rituximab, Tocilizumab) sowie Cyclophosphamid infundiert werden können. Patienten, die an Studien teilnehmen, werden in unserer Studienambulanz durch speziell qualifiziertes Personal betreut.

Die zentrale Lage des Rheumazentrums in der Mitte Schleswig-Holsteins mit optimaler Verkehrsanbindung ermöglicht eine einfache Erreichbarkeit und überregionale Versorgung. Durch die Kooperation mit allen erforderlichen Fachrichtungen wird eine interdisziplinäre, fächerübergreifende Betreuung gewährleistet.